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Gesundheit-Tippīs

Ersparen Sie ihren Rücken unnötige Last

Wer nicht an seinen Rücken denkt, wird früher oder später daran erinnert,

Prof. Dr. med. W. Krause
Orthopäde, Sportmedizin, Phys. Therapie

Solange man keine Probleme damit hat, wird sein beschwerdefreies Funktionieren als Selbstverständlichkeit angesehen. Erst, wenn er nicht mehr so will, wie man es gewohnt ist, denkt man über "seinen Rücken" nach.
Dabei könnte man sich viele Probleme ersparen, wenn man sich beizeiten ein paar Gedanken zu diesem Thema machen würde. Dazu ist es wichtig, erst einmal zu verstehen, wie Wirbelsäule & Co. funktionieren und welche Folgen der aufrechte Gang für den modernen Menschen hat. Wie Sie Ihrem Rücken durch richtiges Sitzen, Heben, Stehen und Tragen unnötige Last ersparen. Und wie man durch regelmäßiges Training alle für die Funktion des Rückens wichtigen Gelenke und vor allem Muskeln fit hält.
Aber auch, wenn "Ihr Rücken" schon durch Beschwerden auf sich aufmerksam gemacht hat, können Sie etwas tun. Zum Beispiel die Problembereiche, im Rahmen einer orthopädischen Therapie, durch individuelle Rückenbandagen unterstützen und damit die Heilung beschleunigen. Das rechnet sich trotz der heutigen höheren Zuzahlungen. Denn durch diese nebenwirkungsfreie Form der Therapie werden Patienten mit "Rückengeschichten" oft merklich schneller wieder fit und gesund. Und das ist eigentlich mit nichts zu bezahlen.
Auf den folgenden Seiten können Sie mehr zu allen diesen Themen lesen. Ihr Rücken wird es Ihnen danken, wenn Sie etwas Zeit investieren, um über ihn und seine Bedürfnisse nachzudenken.

"Falsches Sitzen" bedeutet Schwerstarbeit für den gesamten Rücken. Durch stundenlange gleichförmige Haltung und mangelnde Bewegung werden Wirbelsäule, Bandscheiben und Rückenmuskulatur stark belastet. Die Muskeln verkümmern, und die Bewegungsfähigkeit nimmt ab.
"Richtiges Sitzen" auf dafür geeigneten Sitzmöbeln hilft, Belastungen zu verringern. Achten Sie auf die richtige Sitzhöhe und halten Sie sich möglichst gerade. Vermeiden Sie längeres Sitzen mit vorgebeugtem oder zurückgelehntem "runden" Rücken, und stehen Sie so oft wie möglich einmal kurz auf.
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"Falsches Heben" führt zu einer unnötig starken Druckbelastung von Wirbelsäule und Bandscheiben. Deshalb sollte man unbedingt vermeiden, sich zum Heben von Lasten mit dem gesamten Oberkörper noch vorne zu beugen.

"Richtiges Heben" hilft die teilweise enorme Druckbelastung zu reduzieren. Gehen Sie dazu in die Hocke, und heben Sie schwere Gegenstände nahe am Körper mit möglichst geradem Rücken. Wenn Sie oft beruflich Schweres heben müssen, kann eine Rückenstützbandage zur Prävention von Schäden sinnvoll sein.
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"Falsches Tragen" führt zu einer einseitigen Belastung des Rückens und der gesamten beteiligten Muskulatur. Besonders nach längerer Belastung dieser Art können schmerzhafte Verspannungen mit anhaltenden Beschwerden auftreten.

"Richtiges Tragen" bedeutet erster Linie, Lasten gleichmäßig zu ver Wählen Sie zum Beispiel beim Einkaufen lieber zwei kleinere Taschen als eine größere , und füllen Sie beide gleich schwer. Wenn Sie eine schwere Last, wie zum Beispiel einen Reisekoffer, tragen müssen, wechseln Sie regelmäßig die Seite. Oder kaufen Sie direkt einen Koffer mit Rollen.
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"Falsches Stehen" kann besonders bei Berufsgruppen wie zum Beispiel Verkaufspersonal im Laufe der Zeit zu Rückenproblemen führen. Dazu kommt oft noch die Belastung durch zu enge oder schlecht gedämpfte Schuhe, die ebenfalls Beschwerden im Rückenbereich auslösen können.

"Richtiges Stehen" heißt, möglichst oft die Stellung zu wechseln. Wann immer möglich, sollten Sie ein paar Schritte gehen oder sich zwischendurch hinsetzen. Und bei der Auswahl der Schuhe auf gute Dämpfung und eine dem Fuß angepasste Form achten.
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Übersicht Gesundheit-Tipp´s

Allergie-Ratgeber

Einführung

Allergische Erkrankungen haben in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Die Zahl der von Allergien betroffenen Menschen steigt kontinuierlich an. Allein die Zahl der Pollenallergiker hat sich in den letzten zehn Jahren annähernd verdoppelt. Insgesamt leiden heute rund 30 bis 40 % der Gesamtbevölkerung an Allergien.

Prinzipiell kann sich gegen jede körperfremde Substanz, sowohl chemisch synthetisiert als auch biologisch-natürlicher Herkunft, eine Allergie ausbilden. Bisher ist für etwa 20.000 Substanzen eine allergieauslösende Wirkung bekannt. Die meisten davon sind Eiweißsubstanzen tierischer oder pflanzlicher Herkunft.

Genauso wie die Zahl der Allergiker steigt, nimmt auch das Angebot an Hilfsmitteln zu, die den Betroffenen Linderung ihrer Krankheit verschaffen sollen. Die beste Maßnahme zur Vermeidung allergischer Reaktionen besteht natürlich im Meiden des Allergenkontaktes.

Natürlich können wir mit dieser Broschüre nur einen groben Abriss über die einzelnen Allergieformen, deren Auswirkungen sowie Behandlungsmethoden geben. Der Ratgeber kann Ihnen jedoch helfen mit dem Thema "Allergie" besser umzugehen, sich zu schützen und im Bedarfsfalle richtig behandeln zu lassen.

Kurz gesagt ist Allergie eine krankmachende Überempfindlichkeit gegen Stoffe aus der Umwelt. Die Neigung zu Allergien ist erblich bedingt, jedoch spielen die unterschiedlichsten Stoffe, mit denen wir durch Einatmen, über die Nahrung oder durch direkte Berührung in Kontakt geraten, eine große Rolle. Unser Immunsystem sorgt im allgemeinen dafür, daß alle fremden Stoffe erkannt und gegebenenfalls unschädlich gemacht werden. Beim "Allergiker" werden die Abwehrmechanismen jedoch so wirksam, dass sie auch Stoffe wie z.B. Blütenpollen oder Staubpartikel angreifen, die normalerweise keine Reaktion im Körper hervorrufen würde. Bei einer Überempfindlichkeit des Immunsystems kommt es z.B. beim Einatmen von Pollen zu Beschwerden wie Schnupfen, Niesreiz, juckende, qerötete und geschwollene Augen sowie Abgeschlagenheit. Stoffe, die Allergien auslösen können, nennt man Allergene. Dazu gehören neben Pflanzenpollen auch Tierhaare, Nahrungsmittel, Früchte, Metalle, Kosmetika, Ausscheidungen der Hausstaubmilbe und Sonnenstrahlen.

Allergien nehmen zu!
Ob Kleinkinder, Kinder oder Erwachsene, laut Statistik leidet bereits jeder 3. Bundesbürger an Allergien.




Pollenallergie
Heuschnupfen ist die wohl am häufigsten auftretende Allergie. Auslöser sind Pflanzenpollen von Bäumen, Sträuchern, Gräsern oder Getreide. Von Frühjahr bis Spätsommer sind diese Pollen mit Ihren allergieauslösenden Stoffen in der Luft zu finden. Da schon geringe Konzentrationen allergische Reaktionen hervorrufen, hat der Allergiker kaum eine Chance, diese zeit ohne Nasenkribbeln, Niesen, Schnupfen, gerötete und geschwollene Augen zu überstehen. Falls Sie wissen, auf welche Pollen Sie besonders reagieren, können Sie anhand des Pollenflugkalenders sehen, wann diese Pollen fliegen. Oder Sie informieren sich über die aktuellen Pollenflug-Vorhersagen in den Medien.

Was können Sie tun?
Meiden Sie im Frühjahr und Sommer Wiesen und Felder. Halten Sie Türen und Fenster geschlossen (auch nachts)

Schließen Sie ihre Fenster beim Autofahren

Machen Sie, wenn "Ihre" Pollen fliegen Urlaub in Regionen mit anderer Vegetation

Waschen Sie häufig Ihre Haare, um festsitzende Pollen zu entfernen



Haustaubmilben
Wie der Name schon sagt, wird diese Allergie durch im Hausstaub lebende Milben ausgelöst, wobei sich das eigentliche Allergen im Kot der Milbe befindet. Dieses wird vor allem in der Heizperiode (Oktober bis März) als Feinstaub eingeatmet und führt vorwiegend zu allergischen Atemwegserkrankungen. Eine Milbe produziert im Laufe ihres zwei bis vier Monate langen Lebens etwa das 200-fache ihres Gewichtes an Exkrementen. Die Kotbällchen zerfallen nach dem Austrocknen in sehr kleine Teilchen, die sich dann mit dem Hausstaub verbinden. Durch Bewegungen von Textilien, wie Bettdecke oder Matratze, Polstermöbel und Teppichen wird dieser Staub aufgewirbelt und mit der Atemluft inhaliert. Die allergischen Reaktionen zeigen sich bei den entsprechend sensibilisierten Betroffenen als Augentränen oder - jucken, als Fließschnupfen, in Niesanfällen und in schwerwiegenden Fällen tritt Husten, Atemnot und ein allergisches Asthma bronchiale auf.

Was können Sie tun?
Matratzen mind. alle 8 Jahre erneuern

Benutzen Sie allergendichte Matratzenhüllen (Encasings).

Bettwäsche bei mind. 60 Grad waschen

Polstermöbel regelmäßig säubern

Auf Teppiche und Teppichböden weitgehend verzichten

Niedrige Luftfeuchtigkeit durch gutes Durchlüften der Wohnräume erreichen.



Nahrungsmittel
Heute leiden ca. 6 % der Bevölkerung an Nahrungsmittelallergien. Welches Nahrungsmittel, allergische Reaktionen an der Hautt (Ouaddeln, Nesselfieber, Rötung, Juckreiz) im Hals-Nasen-Ohrenbereich, Niesattacken, Fließschnupfen) oder an der Lunge (Husten, Atemnot, Verschleimung) verursacht, kann nur durch systematisches Vorgehen ermittelt werden. Man verzichtet nach und nach auf verdächtige Nahrungsmittel. Besonders häufig sind allerdings Reaktionen auf Eier, Milch, Erdbeeren Schokolade, Nüsse und Fische. Gehäuft sind in den letzten Jahren pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien aufgetreten. Diese Art der Kreuzallergie wird häufig hervorgerufen durch gleiche Allergenstrukturen in Pollen und eigenen pflanzlichen Lebensmitteln.

Pollen
Birke + Haselnuß
Getreide + Gräser
Kräuter + BlumenNahrungsmittel
Kernobst, Haselnuss
Weizen, Roggen, Hülsenfrüchte
Kräuter, Gemüse (Karotte)

Was können Sie tun?
Achten Sie auf versteckte Allergene in verarbeiteten Lebensmittel-Produkten.

Meiden Sie Nahrungsmittel, die bei Ihnen Allergien auslösen.



Tierhaar
Allergien gegen Tiere, vor allem gegen Katzen und Pferde, sind sehr häufig. Das auslösende Allergen ist nicht das Haar des Tieres selbst, sondern es sind Kot-, Urin-, und Speichelreste, die auf dem Fell des Tieres austrocknen, in kleinste Partikel zerfallen und vom Menschen eingeatmet werden. Diese Kleinstpartikel lösen dann allergische Reaktionen aus. Am häufigsten betroffen sind die Schleimhäute der Augen (Bindehäute), der Nase (Schnupfen) und Bronchien (Bronchitis, Asthma bronchiale).

Was können Sie tun?
Verzichten Sie ganz auf Haustiere, oder minimieren Sie den Kontakt.

Halten Sie Haustiere vom Schlafzimmer fern.



Kontakt - Kontaktallergie oder -Ekzem
Diese Allergieformen können bei längerem Kontakt mit bestimmten Stoffen, wie z.B. Nickel oder Latex auftreten. Die Haut rötet sich, juckt und sieht entzündet aus, bleibt aber auf den Stellen begrenzt, die mit den bestimmten Stoffen in Berührung kommen.

Was können Sie tun?
Vermeiden Sie den Umgang mit dem Allergieauslöser.



Insektenstich
Während des Stechens geben Bienen bzw. Wespen ihr Gift in die Haut des Opfers ab. Rund um die Einstichstelle entwickelt sich eine brennende rote Quaddel, die sich nach ein paar Tagen wieder zurückbildet. Auch beim nächsten Stechen wird normalerweise wieder eine solche Quaddel gebildet Hat ein Mensch jedoch eine Allergie gegen das Insektengift entwickelt, so kann es bei jedem weiteren Stechen zu lebensgefährlichen Situationen kommen, wei der Körper mit heftigen Symptomen reagiert. Nach einem Stich treten starke Schwellungen rund um die Einstichstelle auf, oft begleitet von Atemnot, Schwellungen im Gesicht und am Hals und starker allgemeiner Hautrötung. Meist setzen diese Reaktionen Sekunden bzw. Minuten nach dem Stechen ein. Suchen Sie dann in jedem Fall sofort einen Arzt auf. Denn im Extremfall kann es zum sogenannten anaphylaktischen Schock kommen, dem folgende Symptome vorausgehen: Brennen und Jucken an Handflächen, Fußsohlen, im Rachenraum und an der Zunge, begleitet von heftigen Atembeschwerden, Schwächegefühl und Hitzewallungen.

Was können Sie tun?
Vermeiden sie rasche Bewegungen. Schlagen Sie nicht hastig nach den Insekten

Gehen Sie möglichst nicht in die Nähe von blühenden Blumen oder überreifem Fallobst

Lassen Sie beim Essen im Freien keine Süßigkeiten herumliegen.

Gehen Sie nie barfuß über Wiesen, denn das ist der Lebensraum von Bienen und Wespen.



Schimmelpilz
Schimmelpilze sind mikroskopisch kleine Organismen, die in einer großen Zahl auftreten und aus vielen Zellen bestehen. Die mikroskopisch kleinen Pilzsporen können, wenn sie eingeatmet werden, allergische Reaktionen auslösen, die folgende Krankeitssymptome zur Folge haben: Niesanfälle - Schnupfen - Husten -Asthma - Magen-Darm-Beschwerden - Nesselfieber - Migräne - Konzentrationsschwierigkeiten Gelenkbeschwerden. Zu finden sind Schimmelpilze an feuchten Stellen hinter Tapeten und Textilien sowie in lange nicht gelüfteten Zimmern. Aber auch Nahrungsmittel können eine Schimmelpilz-Allergie verstärken. Verschiedene Obst- und Gemüsesorten, insbesondere Kohlarten, Tomaten oder aber auch Äpfel. Der Genuß von Nahrungsmitteln, die zunächst oberflächlich betrachtet, nicht verschimmelt sind, kann dennoch Beschwerden auslösen, wenn diese Nahrungsmittel aus mit Schimmelpilz befallenem Obst gewonnen werden, wie z.B. Wein, Obstsäfte, Obstessig usw.

Was können Sie tun?
Sorgen Sie stets für eine gute Lüftung in Haus und Wohnung

Verhindern Sie Stockfleckenbildung hinter Schränken, Kacheln und Holzverkleidungen

Lassen Sie keine Küchenabfälle liegen

Lagern Sie Obst und Gemüse im Kühlschrank.



Neurodermitis
Neurodermitis ist keine Allergie im herkömmlichen Sinne, sondern ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren. Dies sind zum einen anlagebedingte Faktoren, wie gestörte Immunregulation, Störung von Hautfunktionen und Erbfaktoren. Zum anderen sind es Provokationsfaktoren wie Allergene (Hausstaubmilben, Tierhaare etc.), Nahrungsmittel, Zigaretten oder Streß. Neurodermitis tritt ab dem dritten Lebensmonat als Milchschorf im Gesicht und an den Armen auf. Im Kleinkinder- und Erwachsenenalter sind besonders Ellenbogen und Kniekehlen, aber auch Hand-, Kniegelenk und Waden betroffen. Die Haut ist rötlichtrocken und bildet bei akuten Schüben Quaddeln und Bläschen.

Das hervorstechenste Symptom ist der sehr quälende und nicht unterdrückbare Juckreiz, der gerade bei Kleinkindern zu blutiger Haut führt.

Was können Sie tun?
Tägliches Baden oder Duschen mit waschaktiven Substanzen vermeiden. Benutzen Sie Tenside, die eine rückfettende Wirkung haben.

Nach dem Baden oder Duschen die Haut eincremen.

Keine zu enganliegende Kleidung tragen

Um den Juckreiz zu vermeiden, keine Wolle oder Wollstoffe auf der Haut tragen.

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10 Tippīs für Kompressionstherapie-Patienten

Als Kompressionstherapie-Patient können Sie selbst sehr viel für sich tun. Hier sind 10 Regeln, wie Sie sich das Leben leichter machen.

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